Juristische Fachveranstaltung

Im Rahmen des 23. Pflege-Recht-Tages beim Kongress Pflege findet bereits zum 4. Mal die Juristische Fachveranstaltung statt. Hochkarätige Referenten vertiefen an beiden Kongresstagen aktuelle Themen aus dem Pflegerecht.

Die Veranstaltung wendet sich an Juristen aus Anwaltschaft, Justiz, Wissenschaft, Behörden, Sozialversicherungen, Einrichtungen und Verbänden sowie sonstige mit dem Pflegerecht befasste Personen.

In insgesamt 15 Zeitstunden geht es am 19. und 20. Januar 2018 um aktuelle Rechtsfragen der Pflege:

  • Erste Erfahrungen mit dem (neuen) Vergütungsrecht
    • Aus Sicht der Leistungserbringer
    • Aus Sicht der Kassen
  • Das Schiedsverfahren nach § 76 SGB XI
    • Zuständigkeit, Ablauf und Verfahrensrecht
    • Neue Anforderungen der Rechtsprechung
  • Das Bundesteilhabegesetz: Schnittstellen zwischen Eingliederungshilfe und Pflege
    • Eingliederungshilfe, Leistungserbringungsrecht, aktueller Stand des Gesetzgebungsverfahrens
    • Auswirkungen auf die Praxis
    • Erwartungen der Rechtsprechung
  • Das neue Begutachtungsassessment (NBA) in der Umsetzung
    • Aus Sicht der Pflegekassen
    • Aus Sicht der Leistungserbringer
  • Abrechnungsbetrug und sonstiges Fehlverhalten in der Pflege
    • Compliance versus Korruption – Zur guten Ordnung des Pflegegeschehens
    • Bekämpfung des Fehlverhaltens in der Pflege

Den ausführlichen Programmflyer mit Anmeldemöglichkeit finden Sie ab Mitte September 2017 auf dieser Seite.

Inhaltlich zeichnen für die juristische Fachveranstaltung Prof. Dr. Peter Udsching (Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht a.D., Göttingen), Prof. Dr. Thomas Weiß (Vorsitzender der Schiedsstelle SGB XI Schleswig-Holstein, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Kiel) und Prof. Ronald Richter (Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Professor für Sozialrecht und Lehrbeauftragter an der HAW Hamburg) verantwortlich.

Nachweis zur Vorlage nach § 15 FAO (Medizinrecht, Sozialrecht) 15 Zeitstunden.

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht im Deutschen Anwaltverein e.V.